Neues Leben am Tor zur Stadt

Wettbewerb 3. Preis

in Zusammenarbeit mit Barther, Bornemann & Brederlau

Ziel des städtebaulichen Konzeptes ist es dieser Introvertiertheit durch Wohnnutzungen und einer belebten Erdgeschosszone einen lebendigen Gegenpart zu bieten und so zur Diversität in diesem Gebiet beizutragen.


Dafür stellt sich der Entwurf selbstbewusst in den Stadtraum und bildet einen sechs geschossigen Hochpunkt in Richtung ZOB. Räumlich bildet sich dadurch ein Pendant zu dem Sparkassengebäude. Ein neues Tor zur Stadt entsteht, nun gleichberechtigt zwischen Wohnen und Arbeiten.

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AM TOR ZUR STADT

An dem Platz des ehemaligen Kreishauses entsteht ein neues Urbanes Viertel. Zwischen Marktcenter und der Altstadt, sowie dem ZOB Rathaus und den Illmenauauen gelegen bieten sich optimale Bedingungen, die alle Bedürfnisse des Wohnens sowie für Gewerbe und Dienstleistungen erfüllen.

Da in der direkten Umgebung kaum Wohnbebauung vorhanden ist, ist es notwendig den Kontext einer lebenswerten alltäglichen Umgebung selbst zu schaffen in dem eine eigene Nachbarschaft neu entstehen kann, in der man verweilen, sich begegnen, austauschen und gut leben kann.

NEUE NACHBARSCHAFT

Nachbarschaft ist ein wichtiger Teil des Wohnens. Menschen die Ihre Nachbarschaft kennen, können sich gegenseitig helfen, fühlen sich ihrer Umgebung verbunden und sind bereit Verantwortung in ihrem Umfeld zu übernehmen. Es fällt einfacher aufeinander Rücksicht zu nehmen und Probleme können konfliktfrei gelöst werden.

 

Die Seniorin kann mal auf die Kinder aufpassen, die Nachbar:innen mal einen Einkauf erledigen, jemand kann mal helfen ein Regal aufbauen.

Partizipation ist dabei integraler Teil. Das Wichtigste dafür ist der Platz sich zu entfalten und begegnen zu können um sich auszutauschen und kennenzulernen. Drei Kernpunkte bilden dabei die Rahmenbedingungen: die offenen und großzügigen Hauseingänge, sowie Gemeinschaftsräumen im Erdgeschoss, die gemeinschaftlichen genutzten Dachterassen, sowie der Quartiersplatz.

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MOBILITÄT

Mobility Hub

Bike & Carsharing Station

 

Fahrradwerkstadt

 

Fahrradstellplätze

 

Autostellplätze

 

außen Carsharing

 

Quartiersgarage für Individualverkehr

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PROGRAMMATIK

EG Nutzung durch Gemeinschaft & Gewerbe

Räume für Bewohner:innen, Treffpunkt,

Veranstaltungen, Co-Working

Handel, Gastronomie, Mobilität

diverse Wohngrundrisse

Singles, junge Paare, Senior:innen, Familien & WGs

Dachnutzung

Gemeinschaftsflächen & Photovoltaik / Solar

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KONNEKTIVITÄT

offene Durchwegung

schwellenloser Zugang

 

direkte Verbindung in alle Richtungen

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RAUMKONTINUUM

Veerßner Tor

vom Stadtraum ins Quartier

 

raumbildende Fassade zum Platz

 

Quartiersplatz

 

ineinander greifende Übergänge

 

Nachbarschaftsbildung & Öffentlichkeit

EIN STÜCK URBANITÄT

Die Bebauung ordnet sich straßenleitend, sowie entlang der Grenze zum Überschwemmungsgebiet. So entsteht in der Mitte ein Platz. Zwischen die Gebäude legen sich öffentliche Wege sodass die gesamte Freifläche wie der mittige Quartiersplatz Teil des öffentlichen Raumes werden. Auf private sowie halb private Freiflächen wird so verzichtet und der Stadtraum fortgesetzt. So wird durch den Entwurf keine Barriere sondern eine Durchlässigkeit erzeugt die dazu anregt den Raum zu durchwandeln. Die Stadt, der neu entstehende Park an den Illmenauauen sowie die Illmenau verbinden sich so zu einem zusammengehörigen Stadtkontinuum.

Im Erdgeschoss liegen Flächen für Gewerbe, Dienstleistungen, Gastronomie sowie Gemeinschaftsräume der Nachbarschaft und bilden so einen Übergang zwischen den öffentlichen Freiflächen und der Wohnnutzung in den Obergeschossen.

 

Um den Bewohner:innen ruhige halbprivate Rückzugflächen zu bieten werden in jedem Haus Teile der Dachfläche zu Terrassen entwickelt. Ausblicke und neue Perspektiven in den Stadtraum werden so allen Bewohner:innen ermöglicht.

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